AdventsZeit 2021

3 Robert Boecker Chefredakteur Blond, immer gut drauf, bekannt aus Funk und Fernsehen: Man könnte den Mode- rator und Komödianten Guido Cantz noch mit zahlreichen anderen Attributen beschreiben.Warum dem in diesem Jahr 50 Jahre alt gewordenen Katholiken aus Köln-Porz Gott und „seine“ Kirche wichtig sind, erzählt er uns im Interview. 1700 Jahre Erwähnung jüdischen Lebens in Köln und damit in Deutschland ist Anlass für viele Veranstaltungen. Kolumba, das Kunstmuseum des Erzbistums, präsentiert in Kooperation mit dem sich im Aufbau befindlichen jüdischen Museum MiQua eine eindrucksvolle Jahresausstellung zu diesem Thema. Mit der großen Unterstützung von Kardinal Rainer Maria Woelki war es gelungen, die älteste erhaltene Abschrift des Dekrets aus dem Jahr 321 für ein paar Wochen in die Ausstellung nach Köln zu holen. Abraham Lehrer, Vorstand der Kölner Synagogengemeinde, und Weihbischof Rolf Steinhäuser haben die Ausstellung gemeinsam besucht. Verantwortung für die Schöpfung übernehmen zahlreiche Menschen im Ober- bergischen Kreis. In den nächsten Wochen pflanzen sie an jedem Samstag junge Bäume in einer Waldparzelle, auf der einmal Fichten gestanden haben – bis der Klimawandel und die Borkenkäfer ihnen den Garaus machten. Wir stellen die Aktion und die zugrunde liegende Idee vor. Abschließend lade ich Sie ein, über die QR-Codes zusätzliche Informationen, wie zum Beispiel Filme als crossmediales Angebot, zu nutzen. Ich wünsche Ihnen Freude und Muße mit der neuen AdventsZeit – aber vor allem eine gesegnete Zeit der Vorbereitung auf das Fest der Geburt Christi. Bleiben Sie behütet, Ihr Liebe Leserinnen und Leser! A uch wenn wir noch weit entfernt von einem sogenannten „Freedom Day“ (Freiheitstag) sind, an dem alle coronabe- dingten Einschränkungen aufgehoben sein werden, so kön- nen wir uns doch über manch zurückgewonnene Freiheit freuen. Wissen wir das eigentlich zu schätzen? Wissen wir auch zu schätzen, dass die meisten von uns Wohnungen haben, die uns Geborgenheit und Heimat geben? Gut fünf Monate ist es her, dass diese Geborgenheit und diese Heimat für viele Menschen in unserer Region von jetzt auf gleich zerstört, vom Hochwasser weggespült wurden. Bei all dem Schrecken und Entsetzen hat sich im Nachgang zu der Katastrophe etwas ereignet, das man so kaum noch für möglich gehalten hätte. Eine unvorstell- bar große Hilfsbereitschaft setzte ein. In dieser Ausgabe erzählen Bewohner aus den Hochwassergebieten davon. Um einen Neuanfang geht es auch in unserem Erzbistum. Monatelang bestimmten der Missbrauchsskandal und der Umgang damit nicht nur die Schlagzeilen, sondern auch unendlich viele Gespräche in Familien und unter Freunden. Viele haben die Konsequenz gezogen und sind aus der Kirche aus- getreten. Jeder, der diesen Schritt vollzogen hat, ist ein Verlust für die Gemeinschaft. Rolf Steinhäuser, vom Papst eingesetzter Administrator, beschreibt, wie ein Neuanfang im Erzbistum Köln gelingen kann. In den Gemeinden des Erzbistums leben rund 350.000 Katholiken, deren Muttersprache nicht Deutsch ist. Sie haben ihre Wurzeln in vielen Ländern der Erde. Sie leben und arbeiten unter uns und mit uns und sind fester Bestand- teil unserer Gesellschaft. Glücklicherweise brachten viele ihre heimatlichen Traditionen und Bräuche mit nach Deutschland und pflegen sie. Wir haben einige Frauen und Männer aus den insgesamt 43 muttersprachlichen Gemein- den gebeten, uns zu erzählen, wie sie den Advent feiern und sich auf das Weihnachtsfest vorbereiten. Foto: Benedikt Boecker Scannen Sie den QR-Code oder geben Sie folgende URL ein: https://mehr-auszeit.de/adventsimpuls Jeden Adventssonntag erwartet Sie ein Impuls von Seelsorger Willibert Pauels , der vielen bekannt ist als „Ne Bergische Jung“ und Kolumnist der Kirchenzeitung für das Erzbistum Köln. Seine Gedanken zum Advent können Sie im Blog „mehr-auszeit.de “ lesen und als Podcast hören. www.mehr-auszeit.de WERTE WEITER REICHEN www.welthungerhilfe.de/vererben Stiftung Welthungerhilfe • Friedrich-Ebert-Straße 1 • 53173 Bonn • Telefon 0228 2288-600 1% Bereits mit einem Prozent Ihres Nachlasses können Sie Großes bewirken. Bedenken Sie die Welthungerhilfe in Ihrem Testament und sichern Sie so die Lebens- grundlage vieler Menschen in Not. Unser kostenloser Testamentsratgeber gibt Ihnen Anregungen zur Testamentsgestaltung. © Felschen/Welthungerhilfe

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