SommerZeit 2021

3 www.mehr-auszeit.de Robert Boecker Chefredakteur die die Frauen und Männer im „kilometerlangen Gedächtnis“ des Erzbistums erfüllen. 1700 Jahre ist es her, dass erstmals von der Existenz einer jüdischen Gemeinde in Deutschland, genauer in Köln, berichtet wurde. Wir haben eine junge Jüdin und eine junge Katholikin zum Austausch über ihren Glauben ins Gespräch gebracht. Voller Hoffnung rufen wir auch in dieser SommerZeit wieder zu Spenden für unsere Sozialaktion auf. Sehr gerne würden wir wieder dank Ihrer Unterstüt- zung Familien, die sich keinen Urlaub leisten können und die aufgrund beengter Wohnverhältnisse besonders unter den aktuellen Einschränkungen leiden mussten, eine Auszeit in der Arche Noah Marienberge im Westerwald schenken. Nicht mehr wegzudenken aus unserer Zeitschrift sind die exklusiven Impulse von Pater Anselm Grün OSB zu unseren Foto-Doppelseiten. Ich wünsche Ihnen eine gute Sommerzeit und viel Freude mit der SommerZeit. Bleiben Sie behütet! Ihr Genießen den Ausblick vom Vierungsturm des Kölner Doms: die Jüdin Naomi Bennett und die Katholikin Desiree Hensen. Liebe Leserinnen und Leser! I m zweiten Jahr in Folge stehen wir vor einem Sommer mit welt- weiter Pandemie. Corona bestimmt nach wie vor unser Leben. Aber es gibt Hoffnung, dass durch die Impfungen wieder eine Zukunft mit Treffen, Umarmungen und unbeschwerter Fröhlichkeit möglich wird. Wonach sich Menschen in der Zukunft sehnen, haben wir sechs Frauen und Männer verschiedenen Alters gefragt. Ein wich- tiges Thema nicht nur für die Kirche im Erzbistum Köln ist der Umgang mit unserer Schöpfung. Die Sorge darum ist Kardinal Rainer Maria Woelki ein wich- tiges Anliegen.Wir stellen Ihnen Christian Weingarten vor, der in der erzbischöf- lichen Verwaltung die Abteilung Schöpfungsverantwortung leitet. Mit seinem Team sorgt er für den ökologischen Umbau der Kirche auf vielen Gebieten. Weingarten lebt aber auch das, was er anderen Menschen zu vermitteln ver- sucht. Wir haben ihn daheim besucht und unter anderem seine vier namen- losen Hühner kennengelernt. Die Arbeit in den Beratungsstellen der Caritas ist in diesen Zeiten besonders herausfordernd. Der Wunsch, Rat und Hilfe suchenden Menschen beizuste- hen, kollidiert oft mit den coronabedingten Einschränkungen. Wir zeigen, wie die Hilfe dennoch funktioniert. „Corona ist eremitenfreundlich.“ Das sagt Schwester Benedicta, die als Eremitin in einem winzig kleinen, jahrhunderte- alten Häuschen auf dem Godesberg bei Bonn lebt. Für Künstler ist diese Zeit besonders schwer ohne Engagements, Ausstel- lungen und Konzerte. Wir stellen Ihnen eine Pianistin, eine Malerin und einen Schauspieler vor, die ihren Weg durch die Pandemie beschreiben. Außerdem erinnern wir an ein 100-jähriges Jubiläum: 1921 wurde das Historische Archiv des Erzbistums Köln gegründet. Wir haben uns nach den Aufgaben erkundigt, Foto: Benedikt Boecker www.erzbistum-koeln.de www.erzbistum-koeln.de/weltkirche weltkirche@erzbistum-koeln.de Telefon: 0221 1642 1581 Nachhaltiges Handeln im Dienst der Weltkirche Mission, Entwicklung und Frieden, Projektarbeit sowie Patenschaften und Spenden sind die Aufgaben der Diözesanstelle Weltkirche – Weltmission. In einer langen Tradition und im Austausch mit anderen Ortskirchen wird viel Gutes getan. Glaubwürdigkeit und nachhaltiges Handeln sind Eckpfeiler dieses Wirkens ins Erzbistum und in die Welt hinein. Besonders interessante Projekte haben wir in unserem Jahresbericht zusammengefasst. Sie finden ihn im Internet oder fordern Sie ihn kostenlos in gedruckter Form an:

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